Programm der Kirchenmusik an der Basilika St. Vitus für das erste Halbjahr 2024

2401-Kirchenmusikprogramm

Wallfahrt der Ministranten nach Barcelona

Ein Jahr Vorbereitung, 7000 Euro Spenden, 4 Länder mit 4000 km durchfahren und viel erlebt. So
könnte man die Barcelona-Fahrt der Seelsorgeeinheit Ellwangen beschreiben. 100 Minis und das
Begleitungsteam waren mit Pfarrer van Meegen auf Wallfahrt in der spanischen Metropole
Barcelona. Um so eine Mammutfahrt durchführen zu können, braucht es eine gute Vorbereitung und
viel Power. Mitgeholfen haben die Minis selbst, indem sie durch hervorragende Aktionen über 7000
Euro an Spenden generiert haben. Zudem halfen die Busunternehmen OK.GO mit Franz Kurz und
Klaus Hald von Hald-Reisen Rosenberg tatkräftig mit, dass die Fahrt überhaupt möglich war. Durch
die großzügige Förderung der Firma RUD Ketten aus Unterkochen wurde auch Kindern und
Jugendlichen, die diese Reise finanziell nicht mitmachen hätten können, dieses großartige Erlebnis
ermöglicht. Auf der Hinfahrt war Ars die erste Station. Dort wurde den Kindern und Jugendlichen der
Heilige Pfarrer von Ars als Vorbild vorgestellt, der in einer sehr schwierigen Zeit gerade den Armen
Unterstützung, Bildung und Partizipation ermöglicht hatte. In Barcelona war der Festgottesdienst in
der berühmten Sagrada Familia einer der Höhepunkte. Diese wunderschöne Stadt wurde von den
Ellwanger Minis erkundet. Innenstadt, Kathedrale, Rambla, Olympiastadion und die deutsche
Gemeinde waren einige der Stationen. Auf der Rückfahrt waren Lyon und Macon die Höhepunkte.
Ziel war es, dass sich die Kinder, Jugendlichen und das Betreuerteam um Pfarrer van Meegen und
Thomas Geist aus den vier Gemeinden der Seelsorgeeinheit besser kennenlernen, vernetzen und
eine Gemeinschaft bilden.

Als „Handlanger“ Jesu der Gemeinde einen „Ruck“ geben

Eine Verkündigung, die handfest ist: Dekanatswallfahrt unterstreicht die Bedeutung des seligen Philipp Jeningen als Impulsgeber für schwierige Zeiten.

Ein langer Zug von Kirchengemeinderätinnen und -räten, die vor einem Gemälde Philipp Jeningens auf den Altarstufen weiße Rosen und Kerzen ablegen, eine fast unüberschaubare Schar von Ministrantinnen und Ministranten mit Fahnen und Leuchtern, festliche Klänge des Stiftschors von der Empore der voll besetzen Basilika – eindrucksvoller hätten Gläubige aus Ellwangen und der ganzen Region kaum zeigen können, wie stark die Verehrung von Pater Philipp Jeningen bis heute erhalten ist. Warum das so ist und was Pater Philipp Jeningen mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog verbindet, darum ging es bei der großen Dekanatswallfahrt „zu unserem Pater Philipp“ im Jahr 1 nach der Seligsprechung.

Pfarrer Prof. Sven van Meegen erinnerte an die berühmte „Ruck-Rede“ von Herzog aus dem Jahre 1997, in der der Bundespräsident die Erstarrung der Gesellschaft und mentale Depression der Menschen beklagte und seine Analyse mit der These schloss, es mangele nicht an der Einsicht, sondern am Vollzug der notwendigen Änderungen. „Genau das“, sagte van Meegen in seiner Predigt, „können wir auf die Situation der Kirche und des Glaubens in Deutschland übertragen: Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Und bei dieser Problemlösung kann uns der selige Pater Philipp Jeningen helfen.“

Nicht durch große Reden, sondern durch sein Handeln habe Pater Philipp bezeugt, „dass die Nachfolge Jesu unser Leben verändern kann“, sagte der Pfarrer. Das Wunder, dass in Pater Philipps Nähe viele gesund werden an Leib und Seele, „dass Menschen aufatmen können, dass sie anfangen, neu zu glauben und zu leben – diese Wunder sind geschehen nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch die Taten von Pater Philipp Jeningen“, so van Meegen. „Tausende Kilometer ist er hier durch die ganze Gegend durch vier Bistümer gelaufen, um Menschen die Sakramente zu spenden, um sie in der Not zu begleiten und ihnen beizustehen. Aber eben nicht durch sein ‚Mundwerk‘ hat er die Menschen für das Evangelium begeistert, sondern durch seine zupackende, stützende ‚Handarbeit‘.“

Manche Menschen fragten heute, warum in unserer Zeit so wenige Zeichen und Wunder geschehen und warum in der Kirche so wenig geschehe, was neugierig macht und mitreißt. „Vielleicht werden deshalb manche nicht mehr vom Evangelium gepackt, weil bei uns in der Kirche zu viel geredet und gesessen, zu viel geschrieben und vorgeschrieben wird, aber zu wenig im Sinne Jesu gehandelt“, sagte van Meegen weiter. „Sie alle spüren: Glaube ist doch zuallererst Beziehung, und wenn es Menschen persönlich berührt und angeht, dann kommen sie auch wieder zu den Gottesdiensten und zum Glauben.“ Das Wunder, dass heute jemand zum Glauben kommt, „dass Menschen ihre Begabungen und Talente entdecken und entfalten dürfen, im Evangelium Kraftquelle und Wegweiser finden – dieses Wunder geschieht dann, wenn ein anderer Mensch uns an der Hand nimmt und mit seinem Glauben in Berührung bringt.“

„Dass wir wie Pater Philipp im guten Sinne zu ‚Handlangern‘ Jesu werden“, also nicht „handgreiflich oder übergriffig, sondern dass unsere Hände schuften für das Reich Gottes; dass sie heilen, umarmen und dass sie aufrichten“, so formulierte van Meegen deshalb den ersten von drei Wünschen an die Gottesdienstgemeinde, die Kirche und alle Christen. Außerdem – besonders an die Adresse der Hauptamtlichen: „dass wir erst Glauben praktizieren, bevor wir predigen, schreiben und vorschreiben; konkret: dass man an uns ablesen kann, dass Christsein wirklich funktioniert.“ Und schließlich: „dass unsere Gemeinden so etwas wie ‚Handarbeitskreise‘ werden – dass man bei uns spüren kann: Hier legen Christen Hand an und bauen mit am Reich Gottes.“

So könne der selige Pater Philipp gerade für diese schwere Zeit zum Impulsgeber werden, der eine neue Atmosphäre des Glaubens schafft: „Überall dort, wo Sie herkommen, kann man an Ihnen ablesen, dass Glaube wirklich etwas mit dem Leben zu tun hat“, sagte van Meegen.

Wie gut die Ellwanger „Handarbeitskreise“ funktionieren, stellten die eingespielten Teams von Ehrenamtlichen einmal mehr unter Beweis, indem sie die große Zahl der Wallfahrerinnen und Wallfahrer nach dem Gottesdienst im stimmungsvoll ausgeleuchteten Kreuzgang mit Vesper und Getränken versorgten. Bei anregenden Gesprächen oder aber in stiller Zwiesprache mit dem seligen Pater Philipp, an dessen Grab den ganzen Abend Menschen verweilten, klang die Wallfahrt aus.

Text und Bilder: drs/Jerabek

Das Buch zum Jahrhundertereignis

Auf reges Interesse traf und trifft auch das neue Buch zur Seligsprechung von Pater Philipp, das Anfang Oktober erschienen ist. Es dokumentiert in stimmungsvollen Bildern, informativen Texten und persönlichen Eindrücken das große Glaubensfest, bei dem die Ellwanger Bevölkerung zusammen mit Gläubigen aus nah und fern gemeinsam gefeiert hat. Pfarrer Sven van Meegen dankte dem Redaktionsteam Monika Emke, Annette Kreidler und Veronika Spang, die das Werk auf den Weg gebracht und umgesetzt haben, und allen Mitwirkenden in Wort und Bild. In dem von Sven van Meegen herausgegebenen Buch sind auch der lange Weg bis zur Seligsprechung sowie die umfangreichen Vorbereitungen des Festwochenendes festgehalten.

Das Buch ist für 15 Euro erhältlich in Ellwangen

– im Pfarrbüro St. Vitus, Priestergasse 11, Tel. 07961/92495-0
– an der Pforte des Mutterhauses der St. Anna Schwestern, Nibelungenweg 1, Tel. 07961/882-0
– bei der Touristinformation Ellwangen, Marienstraße 1, Tel. 07961/84-303
– im Schlossmuseum Ellwangen, Schloß ob Ellwangen 12, Tel. 07961/54380
– im Pfarrbüro Heilig-Geist / Eggenrot, Dresdener Str. 19, Tel. 07961/92495-30
– im Pfarrbüro St. Wolfgang, Wolfgangsklinge 19, Tel. 07961/92495-40

Text und Bild: drs/Jerabek

Erntedank 2023 in der Basilika St. Vitus

Gott schüttet ein Füllhorn an Gaben aus

Methodiustag Ellwangen am 20.05.2023

Eindrücke vom Gottesdienst Marienpflege

Mit einem großen Festgottesdienst haben die Kinder und Jugendlichen das Sommerfest in der Marienpflege begangen. Mehrere hundert Menschen, Gäste aus nah und fern genossen bei strahlendem Sonnenschein, die Markus Krämer und sein Team mit den Kinder und Jugendlichen zum Thema Regenbogen vorbereitet haben.

Pfarrer van Meegen unterstrich in seiner Predigt, dass der Regenbogen in der Bibel den Bund, die Verbindung zwischen ihm und den Menschen darstellt.

Immer wenn Menschen einander helfen, füreinander da sind, die Nächstenliebe und den Glauben wirklich leben, berührt der Himmel durch den Regenbogen die Erde. 

Warum sich Wahrhaftigkeit lohnt

Pfarrer van Meegen und Landesvorsitzender der SPD Andreas Stoch stellen sich der Diskussion

Eine außergewöhnliche Veranstaltung mit dem Titel „Herausforderungen unserer Zeit. Warum sich Wahrhaftigkeit lohnt.“ fand vergangenen Freitag in Ellwangen im Jeningenheim statt. Bei ihrer Begrüßung zeigte sich die Vorsitzende des Kirchengemeinderates Christine Eberle sehr erfreut, dass so viele Menschen der gemeinsamen Einladung von SPD und katholischer Kirche gefolgt sind. Eberle betonte, wie glücklich man sich schätze, mit Herrn Sven van Meegen einen leitenden Pfarrer zu haben, der die Menschen zusammenführe. Daher, so Eberle, freue man sich, mit einem Vertreter aus der Politik, in diesem Fall Herrn Andreas Stoch, dem Vorsitzenden der SPD Baden-Württemberg und ehemaligen Kultusminister unseres Landes, ins Gespräch zu kommen. Seitens der SPD betonte Ariane Bergerhoff, Vorsitzende der SPD Ellwangen Virngrund, man dürfe nicht zulassen, dass unsere Gesellschaft durch Hass und Hetze auseinandergetrieben werde. Wahrhaftigkeit und aufrichtiges Handeln seien die Grundpfeiler für ein gutes gelebtes Miteinander und Menschen, die gemeinsame Werte wie Gerechtigkeit und Solidarität teilten, in der heutigen Zeit angesichts der zahlreichen Herausforderungen, die sich uns stellten, zusammenhalten müssten. „Das ist es, was uns eint,“ so Bergerhoff. Diese gemeinsamen Werte und Sven van Meegens Buch „Wahrhaftigkeit – eine gesellschaftliche Herausforderung“ aus dem Jahr 2022“, das sich mit den großen Themen der Zeit beschäftigt, seien der Anlass für die gemeinsame Veranstaltung. Im Mittelpunkt des Abends stand dann auch der Austausch über die Bedeutung von Wahrhaftigkeit. Das Gespräch zwischen Pfarrer van Meegen und dem Landtagsfraktionsvorsitzenden der SPD Andreas Stoch bot vielfältige Perspektiven auf die aktuellen Herausforderungen, vor denen wir alle gemeinsam stehen. Es lieferte sowohl Einblicke in die politischen als auch in die moralischen Dimensionen unserer Zeit und zeigte auf, wie Wahrhaftigkeit uns helfen kann, diesen Herausforderungen zu begegnen. Van Meegen und Stoch kennen sich gut, da sie bereits in Heidenheim in unterschiedlichen Zusammenhängen aufeinandergetroffen sind. Daher war die Atmosphäre von Anfang an vertraulich und es kam zum regen Austausch mit dem Publikum. Viele Gäste bohrten nach. Wie es denn etwa Herr Stoch als Politiker mit der Wahrheit hielte und ob man nicht für „hehre Ziele“ auch mal nicht ganz die Wahrheit sagen dürfe, wollte etwa eine Diskussionsteilnehmerin wissen. Stoch gestand, dass die Versuchung schon mal da sein könne, aber auf lange Sicht, wäre das keine gute Strategie, den Menschen die Unwahrheit zu sagen.  Die Wahrheit setze sich immer irgendwie durch, zumindest hoffe er das. Allerdings sei es so, dass manche Wahrheiten wie etwa die Konsequenzen aus derbKlimakatastrophe oder aus dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, hart zu verkraften seien und enorme Anpassungsleistungen unserer Gesellschaft forderten. Da helfe auf lange Sicht auch das Verdrängen nicht mehr. Van Meegen seinerseits sprach sich an dem Abend dafür aus, der Lüge eine Absage zu erteilen und der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Da gehöre für ihn ganz persönlich etwa auch dazu, dass man die schrecklichen Missbrauchsskandale der katholischen Kirche nicht länger versuche, unter den Teppich zu kehren. „Darunter leidet die Glaubhaftigkeit unserer gesamten Gemeinschaft.“ Wahrhaftiges Handeln sei für ihn eine Tugend, die man tagtäglich aufs Neue unter Beweis stellen müsse. SPD-Stadtrat Herbert Hieber formulierte die Bitte an die Ellwanger Kirchenvertreter, sich in der Auseinandersetzung um die Landeserstaufnahme für Flüchtlinge stärker einzubringen und zwischen den Befürworter*innen und Gegner*innen zu moderieren. Pfarrer van Meegen entgegnete Hieber, dass er dieser Bitte bereits in vielen Situationen nachkäme und auch weiterhin bereit sei den Konflikt zu moderigen. Denn die Menschen, die hier bei uns Zuflucht suchten, seien uns anvertraut, so van Meegen. Die Diskussion war von einem starken Gemeinschaftsgefühl geprägt. Man müsse dagegenhalten, wenn sich ein System der Fake News und Lügen weiter ausbreite, war der Grundtenor des Abends. Der offene Austausch und die Vielfalt der Perspektiven schufen eine Atmosphäre, in der neue Ideen und Zusammenhalt entstehen konnten. Das Schlusswort übernahm spontan Landtags-Vizepräsident a.D. Alfred Geisel. Ihn beängstige es, dass er mit nun über 90 Jahren noch erleben müsse, dass in Deutschland wieder rechte Kräfte erstarken und durch Lügen und üble Propaganda die Demokratie gefährden. Er forderte alle auf, aktiv daran mitzuarbeiten, dass diese bösen und dunklen Mächte nie wieder die Oberhand in Deutschland gewinnen. Der Beifall zeigte, dass die Botschaft des Abends bei den Teilnehmer*innen der Veranstaltung auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Dies zeigten auch die Gespräche im Anschluss der offiziellen Gesprächsrunde. Alle waren überzeugt, ein Austausch zwischen Politik und Kirche ist eine echte Bereicherung.

Einladung zum Festwochenende

Fronleichnam am 8. Juni 2023

Bei allerschönstem Sommerwetter konnte die kath. Gesamtkirchengemeinde Ellwangen in diesem Jahr das Fronleichnamsfest feiern.

Den Beginn markierte der Gottesdienst in der Kirche St. Wolfgang am Mittwochabend, zelebriert von Pfarrer Sven van Meegen und zahlreichen weiteren Geistlichen. In seiner Ansprache ging Pfarrer van Meegen darauf ein, dass so, wie die Monstranz heute durch die Stadt getragen werde, jedes Mitglied der Gemeinde den lebendigen Glauben an Jesus Christus in die Gesellschaft tragen solle.

An den Gottesdienst schloss sich die Prozession durch die Stadt an. Die Erste Station war am Altar im Ehrenhof vor der Kirche St. Wolfgang aufgebaut worden. Die diesjährigen Kommunionkinder hatten hier einen großen, reich geschmückten Blumenteppich ausgelegt mit ihrem Leitspruch „Weites Herz und offene Augen“. Von dort ging es weiter Richtung Innenstadt. Angeführt von Kreuz und Kirchenfahnen formierte sich der Zug hinter der Ellwanger Bürgergarde mit Fahnenträgern des Liederkranzes Ellwangen, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) und der Kolpingfamilie Ellwangen, dem Musikverein Neuler, dem Stiftschor St. Vitus, dem Kirchenchor Hl. Geist und dem Kolpingchor. Es folgten Ministrantinnen und Ministranten aller drei Kirchengemeinden, die Kommunionkinder, die Priester und der Monstranzträger Pfarrer Sven van Meegen. Das Motto der zweiten Station am Marienbrunnen lautete „Da berühren sich Himmel und Erde“. Die Neunheimer Frauen hatten hier eine wunderbare Blumenpracht ausgebreitet und das Hochfest des Leibes und Blutes Christi durch einen Korb mit einem großen Brotlaib anschaulich gemacht. Seit vielen Jahren gestalten Mitglieder der Kath. Arbeitnehmerbewegung den großen Teppich vor der Marienkirche, der dritten Station auf dem Prozessionsweg. In diesem Jahr lautete das Motto „Mit Jesus im Boot“. Sehr schön, farbenprächtig und plastisch ausgeführt wurde hier als Symbol ein Segelboot dargestellt. Weiter bewegte sich der Zug aus rund 300 Menschen hin zur Basilika St. Vitus, der vierten und letzten Station. Der Mittelgang der Kirche war mit vielen reich verzierten Blumenbildern ausgelegt worden, die von Kommunionkindern und Menschen mit Behinderung geschaffen worden waren. Mit dem gemeinsamen te deum, „Großer Gott wir loben Dich“, fand hier die Prozession ein festliches Ende.

Am Donnerstagmorgen, dem Festtag Fronleichnam, zeigte sich keine Wolke am Himmel. Dies sollte auch bis zum späteren Nachmittag so bleiben. Hatte im Jahr zuvor ein heftiger Gewitterschauer für eine unruhige Unterbrechung des Festgottesdienstes auf dem Marktplatz gesorgt, war heuer Sonnenschutz in Form zahlreicher Pavillons und Sonnenschirme angesagt. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Heiko Merkelbach zelebriert und vom Stiftschor und dem Musikverein Rattstadt unter der Gesamtleitung von Regionalkantor Benedikt Nuding festlich umrahmt. Pfarrer Merkelbach betonte in seiner Predigt die Liebe Gottes zu den Menschen.

Den Abschluss des Festtages markierte ein ungezwungenes Beisammensein auf dem Marktplatz mit Getränken, leckerem Essen „auf die Hand“ und verschiedensten Kuchen. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Ministranten-Wallfahrt nach Barcelona zugute.

Firmung am 7. Mai in St. Wolfgang

Unter dem Motto „Connected“ konnten wir am 7. Mai 2023 die Firmung von
43 unserer Firmlinge feiern. An zwei Gottesdiensten in der St.
Wolfgangskirche wurde in der Firmspendung den Jugendlichen der Satz:
„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“
zugesprochen. Die Firmung soll die Jugendlichen auf ihrem Weg zum
Erwachsenwerden bestärken, sich ganz im Sinne Jesu, für das Gute in der
Welt einzusetzen. Gefirmt wurden die Jugendlichen von unserem Pfarrer
Sven van Meegen.
Das Wort kommt vom lateinischen „firmare“ und heißt übersetzt
bestärken, festigen, ermutigen. Die Firmung ist das Sakrament der
Bestärkung des jungen Menschen in seinem Christsein. Die Kraft des
Heiligen Geistes soll ermutigen, Verantwortung für sich und die
Gemeinschaft zu übernehmen. Das Sakrament der Firmung vertieft in
besonderer Weise den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden.

Kinderkirche Basilika und St. Wolfgang